Santokumesser Zwilling Twin Pollux

Zwilling Twin Pollux

Zwilling Twin Pollux
77

Verarbeitung

8/10

    Schärfe

    8/10

      Griff

      6/10

        Optik

        8/10

          Amazon Kunden

          9/10

            Preis-Leistung

            8/10

              Eigenschaften

              • Monostahl
              • Härte: Eisgehärtete Klinge
              • Griff aus Kunststoff
              • nur am Anfang scharf
              • Breite Messerschneide
              • spülmaschinengeeignet

              Die Firma Zwilling mit Sitz im deutschen Solingen ist auch grenzübergreifend ein Begriff. Das derzeit im Sortiment befindliche Santokumesser Zwilling Twin Pollux wird bei Amazon sehr gut rezensiert und ist ziemlich preiswert zu haben.

              Im Gegensatz zu manchen Konkurrenzmodellen hat es zum Beispiel keinen Holzgriff und ist nicht mit Damastsathl verarbeitet. Ob es dennoch an die Konkurrenz punkte Funktionalität, Handling und Optik heranreicht, habe ich im Folgenden genauer bewertet:

              Lieferumfang

              Das Zwilling-Messer wird in einer einfachen Kartonage mit einer durchsichtigen Abdeckung aus Kunststoff geliefert. Das Messer liegt in einer vorgestanzten Plastikvertiefung. Es mag zwar praktisch und zweckmäßig sein, aber gefällt mir eher nicht. Eine Geschenkverpackung oder ähnliches ist im Lieferumfang nicht enthalten.

              Verarbeitung

              Die Schneide des Santokumessers von Zwilling* weist eine Länge von 14,5 cm auf, wobei darauf hingewiesen wird, dass es auch ein Modell mit einer Schneidlänge von 18 cm gibt (weiter unten können kommen Sie zu Amazon und können beide begutachten).

              Santokumesser zwillingDer Griff ist nicht aus Holz, sondern aus Kunststoff und macht daher auf den ersten Blick für mich optisch keinen so guten Eindruck, obwohl die Verarbeitung grundsätzlich passt, was aus meiner Sicht auch wichtiger ist.
              Die Schneide ist sehr breit und massiv und ist – so wie Santokus generell – etwas abgerundet, sodass die typische Wippbewegung (zum Gemüseschneiden) gewährleistet ist. Auch die Finger haben bei dieser Messerform unter dem Griff ausreichenden Platz. Die obere Seite der Schneide ist stumpf und so kann man dem Schnitt mit dem Fingeransatz entsprechenden Nachdruck verleihen.

              Vom Design her ist dieses Messer für mich nur Durchschnitt. Nichts Außergewöhnliches aber es gibt sicher auch unschönere Santokumesser am Markt.

              Funktionalität | Handling | Einsatzbereich

              Das Santokumesser von Zwilling* ist für Rechts- und für Linkshänder gleichermaßen gut geeignet, was sicher nicht bei allen Messern der Fall ist.

              Der Griff ist, wie oben schon erwähnt „nur“ aus Kunststoff und daher fehlen für mich die für so ein Messer typischen japanischen Elemente. Die Zusammensetzung des Griffteils ist aus zwei Plastikschalen, die durch Alu-Nieten zusammen gehalten werden. Außerdem ist das Logo von Zwilling eingearbeitet.

              Das Santokumesser ist für viele verschiedene Schneidarbeiten in der Küche zu verwenden und in erster Linie für Fisch, Fleisch und Gemüse da (das sind zumindest die ursprünglichen Verwendungszwecke aus der typisch japanischen Küche). Aber natürlich lassen sich auch Obst und ähnliche Produkte damit schneiden.

              Das Messer liegt sehr gut in der Hand und ist so ausbalanciert, dass der Schwerpunkt etwa im Bereich zwischen dem vorderen Ende des Griffes und dem ersten Niet liegt. Das ist bei Santokumessern nicht immer so (viele sind so ausbalanciert, dass der Schwerpunkt eher beim Kopf liegt …).

              Das Gewicht beträgt sehr leichte 159 Gramm (beim Modell mit 18 cm Schneidlänge sind es aber 240 Gramm).

              Messerschärfe | Klinge

              Die Messer von Zwilling werden im Fertigungsverfahren „Sonderschmelze“ gefertigt und verfügen über eine polierte Wate mit einem Razor Edge Abzug. Dieser sorgt im Normalfall für eine hohe Schärfe.
              Die hohe Härte bekommt das Messer durch das Verfahren der Eishärtung. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Verfahren, bei dem die Klinge in der Produktion stark heruntergekühlt wird.

              Die Klinge besteht aus einem einzigen Guss und kann daher mit solchen aus Damaszener Stahl aus meiner Sicht trotzdem nicht mithalten. Außerdem hat die Schneide nicht die nach einem Ätzverfahren typischen Maserungen, was bei einem Santokumesser auch etwas gewöhnungsbedürftig ist.

              Die Langlebigkeit der Schärfe vermag zwar ausreichend aber nicht außergewöhnlich sein. Zu Beginn ist das Messer mit Sicherheit sehr scharf und erfüllt punkto Schnitt sicherlich (fast) jeden Wunsch. Im Gegensatz zu Damastmessern jedoch stellt sich schneller ein gewisser Schärfeverlust ein, der eines Öfteren Nachschliffs bedarf.

              Pflege | Wartung

              Im Gegensatz zu anderen Santokumessern aus Damaszener Stahl sind die Reinigungsoptionen beim Zwilling Twin Pollux größer. Es kann in der Spülmaschine gewaschen werden, aber ehrlich gesagt rate ich davon ab. Die Schneide wird so nur noch schneller stumpf und auch der Plastikgriff ist nicht gefeit davor, undicht zu werden.

              Spülen Sie das Messer einfach nach dem Gebrauch mit mittelwarmem Wasser ab und reiben Sie es trocken. Verstauen Sie es anschließend. Die Aufbewahrung in der mitgelieferten Kartonage scheint jedoch unpraktisch zu sein. Daher überlegen Sie sich, gleich einen Messerblock oder ähnliches anzuschaffen.

              Zum Schleifen noch ein Wort: Da es keine Damaststahlklinge ist, können Sie den Wetzstein zum Schleifen trocken halten und müssen diesen nicht einwässern. Es gibt spezielle Wetzsteine von Zwilling. Einen Bestseller habe ich hier beispielsweise abgebildet:

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              Letzte Aktualisierung am 9.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

              Zusammenfassung der Eigenschaften

              • relativ gut ausbalanciert
              • spülmaschinenfest (wird aber von mir nicht empfohlen)
              • Breite Messerschneide
              • Preis-Leistungsverhältnis stimmt
              • kein Echtholzgriff
              • muss häufiger nachgeschliffen werden
              • nur Anfang sehr scharf, stumpft relativ schnell ab

              Fazit zum Santokumesser Zwilling Twin Pollux

              Aus meiner Sicht ist das Santokumesser Zwilling Twin Pollux* kein schlechtes Messer, sieht aber optisch einem japanischen Santokumesser nicht wirklich ähnlich.

              Mich stören die Monostahlklinge und dass die Schärfe relativ schnell abnimmt. Die vermeintliche Spülmaschinentauglichkeit vermag diese Umstände nicht zu ersetzen.

              Der Preis ist zwar relativ gering aber hier würde ich sagen, lieber ein oder zwei andere Santokumesser zum Vergleich anzusehen. Es gibt beispielsweise andere Santokumesser, wie das Wakoli Edib oder das Gräwe Damaszener Santukumesser, die nicht viel teurer sind aber aus meiner Sicht qualitativ besser abschneiden.

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              • hochwertige Verarbeitung
              • zeitloses Design

              Letzte Aktualisierung am 9.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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