Miyabi 600D Santokumesser

Miyabi 600D Santokumesser

Miyabi 600D Santokumesser
88.5

Verarbeitung

10/10

    Schärfe

    9/10

      Griff

      8/10

        Optik

        8/10

          Amazon Kunden

          10/10

            Preis-Leistung

            9/10

              Eigenschaften

              • sehr Scharf
              • nicht spülmaschinentauglich
              • Rund 60 HRC
              • Eingearbeitete Kullen
              • Individuelle Musterung
              • Gehobene Preisklasse

              Ähnlich wie das Kai Shun Tim Mälzer Edition findet sich auch das Miyabi 600D Santokumesser in einer etwas gehobenen Preiskategorie wieder. Die Amazon Rezensenten haben bisher sehr viel Positives über dieses Santokumesser zu berichten und daher war es auch für mich Zeit, es einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und punkto Verarbeitung, Handling und Klingenschärfe ein Feedback zu geben:

              Lieferumfang

              Geliefert wird das Santokumesser in einer formstabilen Verpackung, in der es auch später aufbewahrt werden kann.

              Verarbeitung

              miyabi 600d santokumesser

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              Das Miyabi 600D Santokumesser* weist eine für japanische Santokumesser typische Klingenlänge von rund 18 cm (Gesamtlänge etwa 31,5 cm) auf.

              Die Härte der Klinge beträgt etwa 60 HRC (Härte nach Rockwell – siehe Definition weiter unten). Es werden dabei 64 Lagen Edelstahl um einen Kern aufgebracht, welche dem Miyabi 600D Santokumesser seine gute Stabilität und Schnitthaltigkeit verleihen.

              Die besondere Klingenbehandlung verändert die Oberfläche jeder Lage und lässt auf dem Messer markante Damastmuster entstehen, welches bei jeder Klinge anders ist.

              Etwas untypischer sind die Einkerbungen am Klingenrand, die sogenannten Kullen. Diese sollen den Reibungsdruck verringern, sodass an der Schneidenseite nichts haften bleibt, was nicht haften soll. Das findet man nicht bei jedem Santokumesser, halte ich aber für eine sehr gute Eigenschaft.

              In der Fertigung wird das Santoku auch noch zusätzlich eisgehärtet und auf sehr niedrige Temperaturen gekühlt. Dies verleiht dem Produkt noch einmal zusätzliche Härteeigenschaften.

              Funktionalität | Handling | Einsatzbereich

              Der Griff wird aus formstabilem Leinen-Kunstharz-Materialien gefertigt und liegt gut in der Hand. Es ist ein Gewichtsausgleich eingearbeitet, der das Miyabi 600D sehr gut ausbalanciert.

              Mich stört ein wenig, dass der Griff nicht in Holz sondern aus Kunststoff (mit drei Nieten besetzt) gefertigt wird und daher dieses Santokumesser nicht so richtig typisch japanisch aussieht. Ich denke, das gehört bei solchen Messer eigentlich dazu.

              Der Übergang zwischen Schneide und Griff ist rund und daher etwas spezieller als dies bei anderen Messern der Fall ist. Dies hat aber einen großen Vorteil: Bei langen Arbeitseinheiten stößt man mit der Hand nicht jedes Mal gegen die Klinge und es ist so deutlich angenehmer als ohne diese Abrundung.

              Die beidseitig geschliffene Klinge ist für Links- und Rechtshänder gleicher maßen gut geeignet. Das Messer weist ein Gewicht von rund 223 Gramm auf und kann damit mit vergleichbaren Modellen locker mithalten.

              Messerschärfe | Klinge

              miyabi 600d

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              Das Miyabi 600D Santokumesser ist mit einem Honbazuke – Abzug versehen, was nicht viele Santokumesser haben. Wie der Name schon sagt, ist dies der letzte Feinschliff vor der Auslieferung, der mit einer Körnung jenseits der 6000 nach japanischer Norm durchgeführt wird (mehr zu Schleifsteinen und dem richtigen Schleifen von Messer findest du hier)

              Der Zweck dieses Endabzuges ist die höchstmögliche Schärfe auf die Klinge zu übertragen, was mit Sicherheit auch gelingt.

              Pflege | Wartung

              In der Spülmaschine hat dieses Messer nichts verloren. Einfaches Abwaschen mit lauwarmem oder (noch besser) kaltem Wasser nach jeder Benutzung ist völlig ausreichend und schont die Klinge.

              Beachten Sie auch, dass Santokumesser von Zeit zu Zeit geschärft werden müssen. Das Miyabi 600D Santokumesser ist aber nicht für einfachen Wetzstahl geeignet, sondern Sie sollten geeignete japanische Wassersteine dazu verwenden. Wie das genau geht, habe ich hier näher beschrieben: Damastmesser schleifen

              Bei täglicher Benutzung empfehle ich das Messer alle 2 Wochen mit einem Wasserstein der Körnung 3000 nach japanischer Norm nachzuschleifen, damit die Schärfe immer erhalten bleibt …

              Zusammenfassung der Eigenschaften

              • Hohe Anfangsschärfe durch Honbazuke – Abzug
              • 64 Lagen Edelstahl um einen harten Kern aus CMV60 Stahl
              • Rund 60 HRC*
              • Für Links- und Rechtshänder geeignet
              • Eingearbeitete Kullen um Schnittreibung zu minimieren
              • Nicht Spülmaschinen tauglich
              • Gehobene Preisklasse

              Fazit zum Miyabi 600D Santokumesser

              Sie kaufen mit dem Miyabi 600D* Qualität, die aus meiner Sicht eher in der Funktionalität und der Verarbeitung als in der Optik liegt. Ginge es nur um das Äußere, würde ich das Messer wahrscheinlich nicht kaufen – aber da andere Eigenschaften viel wesentlicher sind, können Sie getrost zugreifen. Sie machen nichts verkehrt, müssen aber ein wenig mehr ausgeben, als für andere Santokus.

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              Miyabi 600D Santokumesser (180 mm Klingen, CMV60 Stahl, Damast-Design,...*
              • Klingenkern aus CMV60 Stahl
              • der in 64 Lagen Edelstahl eingebettet ist: Dieser Stahl ist ein besonders harter und zäher Stahl und die Basis für eine besondere Schärfe und Schnitthaltigkeit.
              • CRYODUR® eisgehärtete Klingen sind besonders schneidhaltig

              Letzte Aktualisierung am 6.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


              * Rockwell ist eine international gebräuchliche Maßeinheit für die Härte technischer Werkstoffe. Das Kürzel besteht aus HR (Hardness Rockwell, Härte nach Rockwell) als Kennzeichnung des Prüfverfahrens gefolgt von einem weiteren Buchstaben, der die Skala und damit die Prüfkräfte und -körper angibt. Grundlage des Prüfverfahrens ist die Eindringtiefe eines Prüfkörpers in den Werkstoff. Somit ergeben sich bei weicheren Werkstoffen steigende Eindringtiefen, die dickere Prüflinge erfordern. Um dem entgegenzukommen, sind nach EN ISO 6508-1 elf Skalen mit unterschiedlichen Prüfkräften und -körpern genormt. Diese Skalen tragen die Buchstaben A–H, K, N und T. Die genormte Darstellung besteht aus dem Härtewert, dem Prüfverfahren und der Skale, beispielsweise 65 HRC oder 90 HRH. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rockwell_(Einheit)

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